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Privater Sportunfall – Leistet die Krankenversicherung auch bei bleibenden Schäden?

Ärzte mit GerätEgal ob Erkrankung oder Unfall: In der Privaten Krankenversicherung (PKV) besteht Versicherungsschutz für Krankheits- und Behandlungskosten rund um die Uhr. Die PKV bietet mit ihrem umfangreichen Leistungskatalog die Voraussetzungen für eine bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit. Bei dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen fallen aber nicht nur die medizinisch indizierten Arzt- und Behandlungskosten ins Gewicht.

Krankenversicherung löst nur ein Teil des Problems

Die Private Krankenversicherung ist generell für die Behandlungskosten zuständig, d.h. auch bei einem privaten Sportunfall würde die medizinische Versorgung zu ihren Lasten gehen. Gibt es einen fremden Verursacher für den Unfall, holt sich die Krankenversicherung diese Kosten dort wieder. Auch die bei bleibenden gesundheitlichen Schäden wiederkehrenden Arzt- und Behandlungskosten gehören zu den Leistungen der Krankenversicherung. Rehabilitationsmaßnahmen, wie z.B. eine Kur, sind in den Tarifen der PKV in unterschiedlicher Höhe eingeschlossen. Sind Selbstbeteiligungen vereinbart, können diese je nach Tarif bei einem Unfall entfallen. Sinnvolle Ergänzung der PKV ist ein Krankentagegeld für den Verdienstausfall bei längerer Arbeitsunfähigkeit, darauf sollte man Wert legen, denn es wird bis zur Feststellung der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit gezahlt. Renten- oder Invaliditätsentschädigungen fallen hingegen nicht in diesen Katalog.

Sinnvolle Vorsorge für dauerhafte Gesundheitsschäden

Sport ist gesund, aber Unfälle können immer passieren, dauerhafte gesundheitliche Schädigungen sind nicht ausgeschlossen. Mit einer privaten Unfallversicherung kann man für relativ wenig Geld eine Einmalentschädigung oder eine Unfall-Rente im Invaliditätsfall vereinbaren. Des Weiteren gehören Bergungskosten und unfallbedingte kosmetische Operationen zum Leistungskatalog, mit einschließen lassen sich eine Todesfallsumme und Krankenhaustagegeld. Eine weitere wichtige Ergänzung des Versicherungspaketes ist die Berufsunfähigkeitsrente oder eine Dread Disease Versicherung für schwere Krankheiten. Mit den Leistungen dieser Policen kann man die eventuellen Einkommensverluste bei dauerhaften Gesundheitsschäden abfangen. Für Mitglieder der Gesetzlichen Rentenversicherung würde im Ernstfall die Erwerbsminderungsrente greifen, die aber bei Weitem nicht ausreicht. Vorsorge ist also ebenfalls notwendig.

Wichtiger Teil der gesundheitlichen Absicherung

Über einen leistungsstarken Private Krankenversicherung Vergleich ist ein Tarif ausfindig zu machen, der bei einem dauerhaften Gesundheitsschaden einen wichtigen Teil der Absicherung darstellt, denn umfangreiche und gute Therapien und Behandlungen erhöhen die Chance auf eine bestmögliche Wiederherstellung. Hier bietet die PKV je nach selbst gewähltem Versicherungsumfang schon erheblich mehr als die GKV. Um aber den dauerhaften Verdienstausfall absichern zu können, sind weiter gehende Versicherungen notwendig.

Per Krankenzusatzversicherung auf den Stand von Privatversicherten kommen

Knabe auf SchlittenIst man als Patient privat Versichert, so kommt man gegenüber gesetzlich versicherten Patienten in den Genuss von so manch einem Vorteil. Dass merkt man alleine schon dann, wenn man beim Arzt einen Termin vereinbaren möchte. Diesen bekommt man nämlich in sehr vielen Fällen weitaus zeitiger als es etwa dann der Fall ist, wenn man dies als gesetzlich Versicherter Patient versucht. Ein ebensolches Bild findet man auch im Wartezimmer wieder. Hier gibt es oftmals sogar separate Warteräume für Privatpatienten.

Doch wie kommt es zu diesem Unterschied? Das Ganze ist eigentlich ganz einfach: In aller Regel erhalten die Ärzte für einen Privatversicherten höhere Vergütungen. Von daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Ärzte solchen Patienten gewisse Vorteile einräumen und sie alles in allem lieber in der eigenen Praxis haben.

Allerdings ist es so, dass die Vorteile von Privatversicherten sich nicht nur auf ein paar Bequemlichkeiten beschränken. Oftmals bekommt man auch ganz andere Medikamente und Behandlungsmethoden verschrieben. Es gibt daher viele gute Gründe, um sich auf das Niveau eines privat Versicherten anheben zu lassen.

Dies kann man mit einer Krankenzusatzversicherung erreichen. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Versicherungsschutz, den man zusätzlich zu seiner gesetzlichen Versicherung in Anspruch nehmen kann. Auf diese Art und Weise wird der Versicherungsschutz so ergänzt, dass man auch alle Leistungen erhält, die ein PKV-Patient in Anspruch nehmen kann. In Zukunft stehen einen mit einer Krankenzusatzversicherung also alle Türen beim Arzt offen und man kann sich im Krankheitsfall auf eine wesentlich verbesserte Behandlung verlassen. Alles in allem also eine wirklich gute Sache für denjenigen, den ein guter Krankenversicherungsschutz wichtig ist.