Schwimmen

Schwimmen gehört zu den gesündesten Sportarten überhaupt. Das liegt vor allem an den physikalischen Eigenschaften des Wassers und dessen Wirkung auf den menschlichen Körper. Durch die hohe Dichte des Wassers und des damit vorhandenen Widerstandes ist das Verletzungsrisiko beim Schwimmen wesentlich geringer, als bei vielen anderen Sportarten. Auch deshalb ist die Sportart vielseitig einsetzbar: als Breitensport, als Leistungssport und vor allem als Rehabilitationssport.

Training im Wasser ist unter anderem eine gute Möglichkeit, nach einer schweren Verletzung die Muskulatur langsam wieder aufzubauen und die Gelenke dabei entsprechend zu entlasten. Schwimmen kann zudem bis ins hohe Alter betrieben werden. Die meisten Menschen erlernen das Schwimmen bereits in der Grundschule. Beim Schwimmen werden so gut wie alle Muskelgruppen des menschlichen Körpers gleichmäßig beansprucht, hier kommen alle Vorteile einer Ausdauersportart zum Tragen. Bei regelmäßigem Schwimmen wird vor allem das Herz-Kreislauf-System trainiert und die Lungenfunktion verbessert.

Außerdem werden bei entsprechendem Training neben der Ausdauer- auch die Kraftfähigkeit sowie die Schnelligkeit verbessert. Im Leistungssport gibt es zahlreiche Wettbewerbe in vier verschiedenen Schwimmarten. Während Brust- und Kraulschwimmen auch im Breitensport sehr weit verbreitet sind, sind Rücken- und Schmetterlingsschwimmen aufgrund der großen koordinativen Ansprüche überwiegend im Leistungssport verbreitet.