Nordic Walking
Die Ausdauersportart Nordic Walking entstand in den 30iger Jahren. Damals hieß es im deutschsprachigen Raum Stockgang oder Stocklauf. Langläufer trainierten im Sommer und im Herbst mit ihren
Skistöcken um ihre Kondition zu verbessern umso im Winter fitter zu sein.
1992 wurde in Amerika unter dem Begriff Pole (=Skistock) das
Walking mit modifizierten Skistöcken bezeichnet. Die Stöcke unterstützen die typische Langlauf Armbewegung. Da die Stöcke eine
Zeit lang nicht weiterentwickelt wurden schwand das Interesse der Sportart.
Als 1997 Marko Kantaneva einen neuen modifizierten Spock auf einer
Messe vorstellte und wurde dort mit dem Messepreis ausgezeichnet. Die Presseaufmerksamkeit stieg und somit auch der Verkauf der Stöcke.
Rasch wurden zahlreiche neue Verbände gegründet, um die Vermarktung zu beschleunigen. Durch die Benutzung der Stöcke, wird die
Muskulatur des Oberkörpers trainiert.
Trotz der hohen Belastung der Muskeln können auch untrainierte Menschen diese
Sportart betreiben. Die Nordic Walking Stöcke bestehen aus einem leichten Material wie Carbon oder einer Carbon Glasfaser Mischung.
Andere Hersteller setzten wiederum auf das Metall Aluminium. Beim Kauf von Stöcken sollte man drauf achten, dass die Stöcke nicht zu Lang oder zu kurz sind.
Dies behindert sonst den rhythmischen Ablauf. Zu ordentlichen Stöcken gehören auch geeignete Laufschuhe. Ein richtiger Walkingschuh ist im Fersenbereich stärker abgerundet
damit der Fuß sich besser abrollen lässt. Heut zutage ist Nordc Walking nicht nur noch ein Training für Langläufer sonder ist zu einer großen Trendsportart gewachsen.
Viele sehen
die Stöcke als hilfreiche Unterstützung an und bewegen sich dadurch auch gerne öfters. Nordic Walking kann man überall ausüben. Es gibt zu gar eigens dafür angelegte Strecken.
Zum Beispiel gibt es mehrere Strecken für Nordic Walking in Künzell wo vermehrt Laufgesellschaften entstehen.
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