Sport im Ort

Wer auf einem kleinen Dorf wohnt, der kennt die Bedingungen die dort meist herrschen. Bei den vielleicht 300 Einwohnern ist nur selten ein ausgeprägter Sportverein vorhanden. Sicherlich Fußball kann praktisch überall gespielt werden, aber das war es dann auch schon. In vielen Orten fahren nicht einmal regelmäßig Busse. Kinder und Jugendliche sind daher auf die Gnade der Eltern angewiesen was die Fortbewegung angeht. Für kürzere Strecken kann natürlich auch immer das Fahrrad herhalten. Aber Training findet halt auch oft gegen Abend statt. Und welche Eltern möchten schon, dass der Nachwuchs im Dunkeln nach Hause fährt? Reiten mit einem Halfter mit Lederpolsterung ist hingegen ein Hobby, welches vornehmlich in der freien Natur und bei Tageslicht ausgeführt wird. Wer in einem Dorf wohnt, der wird es zum nächsten Reiterhof sicherlich nicht weit haben. Es wäre dann vielleicht gar kein Problem sich vom Schulbus in das entsprechende Dorf mitnehmen zu lassen und sich zu einer verabredeten Uhrzeit dort von den Eltern abholen zu lassen. So könnte mit dem Hobby Reiten schon eine Autofahrt gespart werden.

Beim Reiten trifft man in der Regel auch immer andere Kinder an. Auf einem Reiterhof herrscht ein reger Betrieb und das Anlernen der Kinder gehört einfach dazu. Oftmals werden dort auch Reitstunden gegeben. Meist können diese nicht mit der professionellen Ausbildung wie bei einer Reitschule mithalten, aber die Grundlagen werden natürlich trotzdem vermittelt. Wichtig ist dabei aber auch die Freundschaft zu gleichaltrigen. Bei einem gemeinsamen Ausritt oder bei der Pflege der Tiere können sich Kinder sehr gut anfreunden. Meistens befinden sich auf einem Reiterhof auch viele Erwachsene, so dass die Kinder nie wirklich ohne Aufsicht sind.

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